Das MACS bei der Stiftung Rothschild - Paris. Oder wie die medizinische Multimedia organisieren?

FESTSTELLUNG  Die moderne Medizin produziert bei jeder Konsultation immer mehr Multimedia-Inhalte. Zwar wird die medizinische Bildverarbeitung spontan meist mit der Radiologie in Verbindung gebracht, doch sie schliesst heute andere Bereiche wie Dermatologie, Ophthalmologie, Kardiologie, Neurologie usw. mit ein. Dies sind nur einige Beispiele von Abteilungen, die sehr grosse Datenvolumina erzeugen, welche das Krankenhaus aufnehmen, speichern und archivieren können muss.  Um den unterschiedlichen Ansprüchen all dieser Abteilungen gerecht zu werden, waren die Verantwortlichen für Biomedizin und Informatik manchmal versucht, individuelle Fachlösungen zu wählen. So trifft man heute nicht selten auf Krankenhäuser mit einem heterogenen, mehr als 200 verschiedene Informatikanwendungen umfassenden Applikationspark. Es erscheint deshalb logisch, diese unterschiedlichen Anwendungen in von allen Benutzern und Medizinern im Krankenhaus genutzten, horizontalen Tools zusammenfassen und vereinfachen zu wollen. Dies nicht nur aus Kostengründen, sondern auch zur Vereinfachung der Benutzerschulung, der Schnittstellen und der Wartung.     WIE WERDEN DIESE NEUEN DATENFLÜSSE ORGANISIERT?    Natürlich ist die Elektronische Patientenakte ein Schlüsselelement eines modernen Krankenhauses, ist gleichsam Rückgrat der Krankenhausinformation. Nur selten jedoch ist es zur Aufnahme, Speicherung, Archivierung und Visualisierung von Bildern, hochauflösenden Videos und der übrigen speziellen, von den medizinischen Geräten produzierten Bildern ausgelegt worden.  Es ist offensichtlich, dass eine Datenbank und ein Speichersystem für mehrere MB grosse Dateien nicht gleich konzipiert wird wie dies für strukturierte Textdaten nötig ist. Aufbauend auf nahezu 20 Jahren Erfahrung, hat Telemis ein MACS (Multimedia Archiving and Communication System) entwickelt, das erlaubt, sämtliche Multimedia-Daten des Krankenhauses (DICOM und NonDICOM) einzubinden. Die verschiedenen medizinischen Apparate (Ophthalmologie, EKG, EEG, Endoskopie, Ultraschall, usw.) sind in dieses MACS eingebunden, welches die produzierten Medien aufnimmt und in eine einzige Datenbank integriert.    Dabei geht es nicht darum, einige PDF-Formate einzubinden oder darauf zu warten, dass die medizinischen Geräte Informationen liefern. Vielmehr ist dies eine echte, konsequente und akribisch auszuführende Aufgabe, die darin besteht, die erhaltenen Bilder aller Apparate zu analysieren, auf Konformität zu prüfen, zu reinigen und für die Arbeit der Ärzte bereitzustellen. Dies alles, um möglichst viel kostbare Zeit zu gewinnen. Manchmal bedeutet dies, mehrere Negative zu einem einzigen Stapel zusammenzufassen (bei einer OCTUntersuchung in der Ophthalmologie werden 100 Bilder zu einem Stapel), gewisse Dokumente automatisch zu drehen oder anatomische Regionen zu erkennen (linkes od. rechtes Augen auf Basis der PDF-Dateinamen) oder proprietäre Formate, welche nur mit Tools von Dritten lesbar sind, zu integrieren. Selbstredend gehören auch die Übernahme und die Konsolidierung der existierenden Datenbanken zur Langzeitarchivierung dazu.     Dieses MACS-System ist bereits in zahlreichen Institutionen eingeführt worden. Philippe Rouilhac, Informatikdirektor der Stiftung Rothschild, berichtet von seinen Erfahrungen: « Ausserhalb der Radiologie ist die Welt der medizinischen Bilder im informatischen Sinne verstanden weniger genormt und organisiert. Wir brauchten nicht nur ein extrem flexibles, sondern vor allem bezüglich der Organisation ausserordentlich wirksames System. Dabei muss es den hohen beruflichen Ansprüchen unserer Ärzte gerecht werden und die Zahl der von der Stiftung betreuten Patienten bewältigen können. Auf einem so hohen Anforderungsniveau (mehr als 1200 ophthalmologische Konsultationen täglich) kommt das Einbinden einer Abteilung ins MACS einem Projekt menschlicher und technologischer Prägung gleich, das eine spezifische Begleitung unabdingbar macht.»   Sein Fazit: «Zusammen mit der Elektronischen Patientenakte ist heute das MACS tragende und unentbehrliche Säule unserer täglichen Arbeit. Es vereinfacht unsere Aufgabe bzgl. Verwaltung, Unterhalt und Archivierung enorm.»  Weiter bleiben dank dem  all inclusive-Ansatz von Telemis hinsichtlich der Dienstleistungen Kosten und Einsätze jederzeit im Griff.     SCHLUSSFOLGERUNGEN    Für das moderne Krankenhaus sind die drei komplementären Elemente Elektronische Patientenakte, Bildverwaltungs- und -speicherumgebung sowie Datenbank für alle übrigen Dokumente unabdingbar geworden.     Ein MACS-System wird der Komplexität der Verwaltung verschiedener Multimedia-Formate gerecht, die mittlerweile fester Bestandteil der Patientenakte sind. Zusammen integriert, vereinfachen diese beiden Elemente die Arbeit der Benutzer und lassen sie wertvolle Zeit gewinnen. So verbunden, minimieren die beiden Software-Anwendungen die Suchzeiten, den Schulungsaufwand, und ganz allgemein Support- und Unterhaltszeiten für die Benutzer bei gleichzeitig zuverlässiger Archivierung.  Die Schlüsselbegriffe dieser Philosophie sind Flexibilität, Integration und Kostenkontrolle.  24/08/2017

Telemis erweitert PACS-Funktionen um neue Mammographie-Module und eine verbesserte vergleichende Begutachtung.

Telemis erweitert PACS-Funktionen um neue Mammographie-Module und eine verbesserte vergleichende Begutachtung   Version 4.8 der Bildarchivierungs- und Übertragungsplattform vereint neue Hilfsmittel für Radiologen mit erweiterten Funktionen und mobiler Vernetzung   Louvain-la-Neuve, (Belgien), 10. November 2016 – Telemis, Spezialist im Bereich medizinische Bildgebung, -archivierung und -übertragung, stellt die nächste Generation seiner PACS-Software (Picture Archiving and Communication System) vor. Die Version 4.8 der Telemis-MedicalArchivierungssoftware und Bildübertragungsplattform bietet nun verbesserte Mammographie- und Vergleichsfunktionen neben leistungsfähigen Visualisierungsmöglichkeiten für Nutzer von Mobilgeräten. Die neue Version vereinfacht auch die gemeinsame Nutzung medizinischer Bilddaten zwischen Ärzten und medizinischen Einrichtungen.   Telemis-Medical PACS 4.8 bietet neue Hilfsmittel für Radiologen in bestimmten Disziplinen, z.B. bei der Brust-Bildgebung und vereinfacht die vergleichende Begutachtung von Bildern aus Untersuchungen, die von anderen Radiologen erstellt wurden. Das Mammographie-Diagnosemodul wurde komplett überarbeitet, um eine intelligente und effiziente Verwaltung digitaler Tomosynthese-Bilder zu ermöglichen und die Verwaltung multimodaler Anzeigen zu verbessern.     Die neue Version kann die Verdopplungsrate  nach RECIST-Tumorauswertungs-Leitlinien errechnen  und liefert sofort überlagerte Bilder aus multimodalen Untersuchungen. Ein neu gestaltetes Anzeige- und Behandlungshilfsmittel für DICOM-RT-Bilder hilft Strahlentherapeuten bei der Zusammenarbeit und Diskussion mit anderen Disziplinen. Telemis-Medical PACS 4.8 unterstützt nun auch PDF-DICOM-Dateien.   Bei der Entwicklung dieser neuen Softwareversion hat sich Telemis weiterhin auf Kommunikation und Mobilität konzentriert. Tablet-Nutzer haben Zugriff auf alle Visualisierungsanwendungen, um Bildinformationen aus mehreren Prozessen und von mehreren Standorten zu bewerten. Dazu zählt die sichere Übertragung von Bildern zu und von extern Beteiligten, wie z.B. Hausärzten.    Stephane Ketelaer, Telemis Group CEO, erklärte dazu: „In der neuen Version kombinieren wir Verbesserungen in Spezialbereichen mit der Möglichkeit, Bilder auf Hilfsmittel außerhalb der PACS-Umgebung zu übertragen. Damit ermöglichen wir eine bessere Kommunikation zwischen Spezialisten. Die neueste Version erlaubt es medizinischen Fachkräften, zusätzlich zur einfachen Bildübertragung umfassende medizinische Kontextinformationen vollständig abgesichert auszutauschen, ohne die Vertraulichkeit der Patientendaten zu gefährden."   Telemis-Medical PACS Version 4.8 wird auf dem jährlichem Treffen der Radiological Society of North America (RSNA) in Chicago vom 27. November bis 2. Dezember 2016 vorgestellt. Wie in den Jahren zuvor nutzt Telemis den JFR-Kongress, um seine neuesten Prototypen und Technologien vorzustellen. Teilnehmer und Besucher können mit Entwicklern von Telemis sprechen und mehr über die Vorteile verschiedener Konzepte erfahren, die vor Ort vorgestellt werden. Dabei können sie ihre bevorzugten Prototypen auswählen. Die Konzepte, die die meisten Stimmen erhalten, werden voraussichtlich in zukünftigen Versionen von Telemis-Medical PACS integriert.    14/11/2016

Telemis kündigt 14 Jahre in Folge einen Gewinn an, senkt Schulden und legt die Grundlage für zukünftiges Wachstum.

Eine starke Bilanz, laufende Investitionen und neue Projekte bilden die Basis für steigende Umsätze   Louvain-la-Neuve, (Belgien), 8. September 2016 – Telemis, Spezialist im Bereich medizinische Bildgebung, -archivierung und -übertragung, hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015/16 bekanntgegeben. Zum 14. Mal in Folge werden ein Gewinn und eine deutlich gestärkte Bilanz ausgewiesen. Das Unternehmen bestätigte auch den Ausbau seines PACS-Geschäfts im kommenden Geschäftsjahr 2016/17.   Telemis konnte die Schulden um 38% senken, und die neuen Ergebnisse weisen einen Rekordgewinn vor Steuern von 323.631 € bei einem Umsatz von 6.838.864 € aus. Die Bilanz zeigt sich mit einem Eigenkapital von 6,5 Mio. € als äußerst gefestigt.   Im Laufe dieses Geschäftsjahres kündigte Telemis eine neue Version seiner PACS-Software (Picture Archiving und Communication System) an, die Radiologen zahlreiche neue Funktionen bietet. PACS 4.7 bietet einen 4-dimensionalen Magnetresonanz-Betrachter, integrierte Tumor-Nachuntersuchungsfunktionen und ein effizienteres Verfolgungssystem für Volumenmessungen. Die Arbeit von Ärzten wird durch 3D-Visualisierung und die Möglichkeit der medizinischen 360°-Bildgebung weiter vereinfacht.   Entscheidend für den Erfolg bei der PACS-Umsetzung ist die Fähigkeit der Software, die hohe Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Serviceanforderungen von Universitätskliniken wie dem CHU (Centre Hospitalier Universitaire) in Limoges zu adressieren. Das Telemis-Medical PACS-System in diesem mit 2010 Betten ausgestattetem Klinikum hat äußert positives Feedback erhalten – sowohl hinsichtlich seiner Technik als auch für den von Telemis bereitgestellten Support.   Die neuen Geschäftsergebnisse wurden auf der jährlichen Aktionärs-Hauptversammlung von Stephane Ketelaer, Telemis Group CEO, bekanntgegeben. Er erklärte zum vergangenen Geschäftsjahr: „Wir haben es geschafft, zum 14. Mal in Folge einen Gewinn zu erzielen, obwohl deutlich schwierigere Marktbedingungen vorherrschen, wie zum Beispiel Budgetbeschränkungen in einigen unserer wichtigsten Märkte. Wir nutzten die Gelegenheit, um unsere Bilanz zu stärken, indem wir Schulden abbauten und weiterhin in die Forschung und Entwicklung investieren. Wir haben uns zudem eine Reihe neuer Projekte gesichert.“   Ketelaer weiter: „Mit den Umsätzen aus zahlreichen neuen Projekten, die wir für das kommende Geschäftsjahr erwarten, sowie mit unserer starken Präsenz in Universitätskliniken und den Vorteilen der Telemis-Medical PACS-Lösung, freuen wir uns auf ein solides finanzielles Wachstum, um unser weltweites Geschäft im Geschäftsjahr 2016/17 weiter ausbauen zu können.“   19/09/2016

Eine gelungene bidirektionale Integration bei der Entwicklung eines RIS-Systems.

Das Brüsseler Krankenhaus Clinique Saint-Jean hat 558 Betten und 1400 Mitarbeiter an insgesamt drei Standorten (Botanique, Méridien und Léopold I). Es bietet sämtliche Versorgungsleistungen im Bereich der somatischen Erkrankungen und der seelischen Gesundheit an. Des Weiteren hat das Krankenhaus Abteilungen für Herzchirurgie, Strahlentherapie, Neurochirurgie und Geburtshilfe mit über 2200 Entbindungen im Jahr. 2007 entschied sich die Clinique Saint-Jean für das PACS von Telemis. Seitdem hat sich die Zusammenarbeit ständig weiterentwickelt. Mittlerweile bringt Telemis sein Know-how nicht mehr nur im Bereich der Radiologie ein, sondern auch über verschiedene Anwendungen in den Bereichen Kardiologie, Strahlentherapie,                             Gefäßechographie, medizinische Bildgebung im OP und Nuklearmedizin. Dr. Christian Venet   Die Clinique Saint-Jean hat sich kürzlich dazu entschlossen, ihr RIS-System aufzurüsten. Die neue Version soll noch leistungsstärker sein und eine noch höhere Präzision ermöglichen. So kam es, dass die Belgische Gesellschaft für Medizinische Information (Société Belge d'Informatique Médicale, SBIM) die brandneue Software MEDES (Medical Efficient Solutions) vorgeschlagen hat. Für die SBIM war die Implementierung des Systems in der Clinique Saint-Jean und ihre Integration in das PACS von Telemis ein Pilotprojekt.   Die Herausforderung bestand darin, das alte RIS zum neuen RIS zu migrieren, dabei jedoch eine perfekte Integration in das PACS von Telemis beizubehalten. Tatsächlich wird das Bildverwaltungssystem Telemis-Medical bereits seit neun Jahren tagtäglich zur Erfassung, Speicherung, Archivierung und Diagnose von radiologischen Bildern verwendet.   Eine reibungslose Integration   Bei der Integration in das neue System war es für Telemis ein vorrangiges Anliegen, die Gewohnheiten der einzelnen Anwender zu erhalten und die Besonderheiten aufgrund der Verteilung der Clinique Saint-Jean auf mehrere Standorte zu berücksichtigen. Die PACS-Funktionalitäten und -Konfigurationen, die bei den bereits durchgeführten acht Upgrades nach und nach hinzugefügt wurden, mussten erhalten bleiben. Zugleich sollte das neue System aber auch Spielraum für neue Möglichkeiten lassen. „Das System ist so konzipiert, dass es sich an verschiedene Funktionsweisen für alle Leistungen in der Radiologie anpassen lässt“, betont Dr. Christian Venet, Chefarzt der Radiologischen Abteilung in der Clinique Saint-Jean.   Einfache Prozesse ... für den Anwender   Die Front-End-Integration wurde überarbeitet, um die Arbeit zu erleichtern und die Zahl der Vorgänge, die für den Wechsel zwischen den Krankenakten ausgeführt werden müssen, zu verringern. Ein Beispiel ist die automatische Wiederherstellung der Schlussfolgerung des Berichts aus dem RIS im PACS. Diese liefert den Krankenhausärzten mit nur minimalem Zeitaufwand einen Hinweis auf die Diagnose. Das Ergebnis der Zusammenarbeit bei diesem Projekt ist vor allem wegen der großen Einfachheit der Prozesse und der Integrationsstärke so hervorragend geraten.   Eine fruchtbare Zusammenarbeit   Durch die Verbindung des PACS-Know-how mit dem RIS-Know-how profitieren Radiologen von einer Lösung, die perfekt für den belgischen Markt angepasst ist und bei der die Symbiose aus beiden Lösungen nach mehr als zwölfjähriger Zusammenarbeit der beiden Plattformen sichtbare Früchte trägt.   20/07/2016

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