Quantitative Bestimmung der Lebereisen- und Leberfettwerte... im PACS?

Ein zu hoher eisenspiegel in der leber kann auf eine Hämochromatose hinweisen. Dabei handelt es sich um eine erbkrankheit, die eine übermäßige Aufnahme und einlagerung von eisen im Körper bedingt. Die erkrankung kann zu schweren Komplikationen führen (Zirrhose, Leberzellkarzinom usw.). Daher ist eine frühe erkennung und Behandlung entscheidend. Die Diagnose ist umso komplexer, da die Erkrankung asymptomatisch verläuft: Über viele Jahre war die Diagnosestellung überhaupt nur mit einer leberbiopsie möglich. Der Fortschritt der Bildgebungsverfahren Die meisten Hämochromatosen können zwar mit einer genetischen Untersuchung diagnostiziert werden, aber es gibt auch atypische Formen. Die magnetresonanztomographie (MRT) erkennt mit hoher Genauigkeit das Vorhandensein von eisen und hat daher wesentlich zum Fortschritt auf diesem Gebiet beigetragen. mit ihr kann sich der eisengehalt in der Leber heute präzise quantitativ bestimmen lassen. Analysiert wird das Abnehmen des signals der leber auf Gradientenechosequenzen bei zunehmenden echozeiten und unter Verwendung der Paraspinalmuskeln als Referenz. Auf diese Weise lässt sich nachweisen, dass die Bestimmung der Eisenbelastung der Leber mittels MRT mit den Ergebnissen der Biopsie vergleichbar ist. Prof. Yves Gandon, CHU Rennes Mit diesem Gebiet, insbesondere mit der Übertragung dieser Theorie in die Praxis, beschäftigt sich Prof. Yves Gandon, leiter der Abteilung für medizinische Bildgebung am CHU Rennes, seit über 15 Jahren. Er hat diese Verfahren nicht nur medizinisch validiert, sondern auch selbst Algorithmen für die Automatisierung der Berechnung entwickelt. In der Praxis muss der Radiologe 5 interessierende Bildbereiche auf dem zugehörigen MRT-Bild lokalisieren, und die sich ergebenden Kurven werden direkt generiert. Auf einer Webseite kann man die Berechnung bereits online durchführen. Dies erfordert einen Zeitaufwand von wenigen minuten, um sich mit dem internet zu verbinden und die Webseite aufzurufen, die Messergebnisse zu erfassen und das ergebnis abzurufen. Und wie kommt das PACS ins Spiel? Mit der Installation des neuen PACS Telemis-Medical am CHU Rennes lässt sich der Betrieb ebenfalls rationalisieren und vereinfachen. Infolge der Zusammenarbeit zwischen dem CHU und Telemis ist es Prof. Gandon gelungen, den Algorithmus als Plug-inVersionfürseinPACszuformulieren. Konkretmuss jeder PACs-Benutzer einfach nur das jeweilige Bild auswählen und auf die Verknüpfung "ironBymr" klicken. Die üblichen Vorgänge für die Aktualisierung, das laden des Plug-ins und der Bilder laufen vollkommen automatisch ab und erfordern weder Zeitaufwand noch manuelles Eingreifen. Durch einfaches lokalisieren der interessierenden Bildbereiche lassen sich die grafischen Resultate anfügen und in das PACs reintegrieren. ein Berichtsvorschlag wird ebenfalls an die Bildfläche angefügt. Alle PACS Telemis? Um dieses Tool möglichst gut in der medizinischen Fachwelt verbreiten zu können, beschloss Prof. Gandon, sein Plug-in für alle Telemis-Kunden zur Verfügung zu stellen. "sie brauchen lediglich die seite www.ironbymr.fr aufzurufen und die Anweisungenzubefolgen",bemerktderProfessor. "Das bedeutet konkret, dass alle Radiologen, die Telemis nutzen, ab jetzt mit diesem Algorithmus arbeiten können, um den Eisenund Fettgehalt in der Leber bei 1,5T bis 3T quantitativ zu bestimmen, und das ebenso mühelos wie die Radiologen im CHU Rennes." 01/05/2014

1. Regionaltagung für Teleradiologie - Bretagne.

Am vergangenen 16. Januar hatten Mediziner die Gelegenheit, sich über die implementierten Teleradiologieprojekte in der Bretagne auszutauschen und diese im Rahmen allgemeinerer Fragestellungen, z. B. zur Bereitschaft und Kontinuität der Versorgung, zu erörtern. Auf der Tagung wurden bereits in Betrieb befindliche Projekte in Form von Präsentationen und Videoreportagen vorgeführt, z. B. die Teleradiologie zwischen Duarnenez und Quimper. Parallel dazu fanden Diskussionssitzungen für den Erfahrungsaustausch statt, unter anderem zur Installation des gemeinsamen regionalen PACS Telemis-Systems für die Universitätsklinik von Rennes und die Krankenhäuser von Fougères, Redon und Vitré, sowie zur Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen im Gebiet von Saint-Malo. Dieses Projekt des "GCS e-Santé Bretagne" ist auf jeden Fall sehr begrüßenswert, und die Teilnehmer haben jetzt bereits einen Termin für das nächste Treffen vereinbart. 03/02/2014

RSNA : 15. Teilnahme.

Telemis feiert in diesem Jahr seine 15. Teilnahme am Kongress der RSNA (Radiological Society of North America) in Chicago. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 ist Telemis bestrebt, seine internationale Marktposition als PACS-Anbieter zu festigen. Dieser Kongress bietet die Gelegenheit, neue Projekte mit unseren Kunden und Interessenten fern von der Hektik des ärztlichen Alltags zu besprechen. Wir freuen uns auf Sie in Chicago! (McCormick Place, Stand 1602, Halle A, vom 1. bis 6. Dezember 2013) 19/11/2013

Die neue Generation der PACS-Software von Telemis ist noch schneller und bietet noch leistungsstärkere Messungs- und Kommunikationswerkzeuge.

Markteinführung von Version 4.5 der führenden Bildarchivierungs- und Kommunikationsplattform auf den JFR 2013 Telemis, Spezialist für medizinische Bildgebungslösungen, hat eine neue Version seiner beliebten PACS-Software (Picture Archiving and Communication System) in den Markt eingeführt. Telemis-Medical PACS Version 4.5 verbessert die Schnelligkeit und Genauigkeit der Diagnose und enthält leistungsstarke Werkzeuge zum Messen, Verfolgen und Vergleichen von Messwerten im Zeitablauf. Die neueste Software unterstützt jetzt noch besser die Zusammenarbeit durch effiziente und sichere Übertragung und gemeinsame Nutzung von digitalen medizinischen Bildern. Das auf den Journées Françaises de Radiologie (JFR), einer Technologiemesse mit Kongress in Paris, eingeführte Telemis-Medical PACS Version 4.5 bietet neue Werkzeuge für die Überwachung und den Vergleich von Läsionsmessungen, einschließlich technologischer Verbesserungen für die gleichzeitige Registrierung mehrerer Bilder. Zugleich hat das Unternehmen den Datenbankzugriff und das Bildstreaming wesentlich schneller gestaltet. Die neueste Version der Plattform führt außerdem eine neue Konzeption des einfachen, integrierten Bildaustauschs zwischen den mit Telemis PACS ausgestatteten Einrichtungen ein. Schnelligkeit: Schnelligkeit und Leistung sind die wichtigsten Kriterien für Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen, die ihre Effizienz und Diagnosegenauigkeit durch die Verwendung einer PACS-Plattform optimieren möchten. Mit Telemis-Medical PACS Version 4.5 hat Telemis die Systemgeschwindigkeit und -antwort bedeutend verbessert. Dabei stehen vor allem Verbesserungen der Datenbanktechnologie und der Indexierung von Inhalten im Vordergrund. Die Visualisierung großer Mengen von Bilddaten geht jetzt schneller. Grund ist die neue, speziell für große Datenmengen geeignete Bildserver-Streamingtechnologie. Zugleich ermöglicht ein "TM-Prefetcher"-Modul das Vorabladen von Bildern aus einem regionalen PACS-Archiv auf eine Konsole. Version 4.5 bietet außerdem Verbesserungen der regionalen Bildverteilungslösung TM-Publisher Web. Diese unterstützt den sicheren Internetzugriff auf Bilder und Daten. Neue DICOM-Funktionen sowie Funktionen für die erneute Veröffentlichung unterstützen den schnellen Zugriff auf archivierte Bilder und Daten. Hausärzte und andere außerhalb des Krankenhauses tätige Mediziner brauchen ältere Daten somit nicht mehr extra anzufordern. TM-Publisher Web ist mit regionalen Netzwerken wie dem RSW (Réseau de Santé Wallon - Gesundheitsnetzwerk der Wallonie) kompatibel. Präzision: Für eine effektivere Bestimmung des Fortschreitens von Krankheiten enthält Telemis-Medical PACSVersion 4.5 eine verbesserte Lösung für die Überwachung und den Vergleich von radiologischen Untersuchungsergebnissen. Der einfache und schnelle Vergleich mit früheren Untersuchungsergebnissen und die Messung neuer Läsionen werden über eine intuitive Benutzeroberfläche mit wenigen Klicks durchgeführt. Multimodale Vergleichsfunktionen sorgen für präzise Diagnosen. Und die neue grafische Benutzeroberfläche ist für die Anforderungen von Fachärzten für Radiologie optimiert. Kommunikation: Bei der neuesten Version hat Telemis außerdem die Kommunikation zwischen verschiedenen zusammen arbeitenden medizinischen Einrichtungen optimiert. Mit Telemis-Medical PACS Version 4.5 können die Benutzer mit fast 200 Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen kommunizieren, die derzeit eine Telemis PACS-Plattform verwenden - digitale Bilder können mit nur drei Klicks schnell und sicher an einen anderen Standort gesendet werden. Dadurch entfallen Zeitaufwand, Kosten und Mühen für das Brennen der Bilder auf CD-ROMs und das anschließende Versenden per Expresskurier, um eine zweite Meinung einzuholen oder Patienten an eine andere Einrichtung zu überweisen. Stephane Ketelaer, CEO von Telemis, sagt hierzu: "Die neueste Version von Telemis-Medical PACS bietet neuen PACS-Benutzern nicht nur die modernste Technologie zum Archivieren, Abrufen und Teilen von Bildern, sondern mit dieser Version möchten wir auch unseren bisherigen Kunden für ihr langjähriges Vertrauen danken. Telemis-Medical PACS Version 4.5 bietet unseren Kunden eine einfache und sichere Möglichkeit, über verschiedene Standorte hinweg zu kommunizieren. Zudem verfügen sie damit über eine schnellere, leistungsstärkere Software, die wichtige Fortschritte unterstützt und dadurch präzisere Diagnosen ermöglicht." Wie in jedem Jahr nutzt Telemis auch dieses Jahr die Gelegenheit, die neuesten Prototypen und zukunftsweisenden Technologien auf den Journées Françaises de Radiologie vorzustellen. Besucher haben hier die Gelegenheit, sich mit den Technikern der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Telemis auszutauschen, über die auf der Messe vorgestellten Konzepte zu diskutieren und für die beliebteste Technologie zu stimmen. Telemis verwendet i. d. R. in ihren zukünftigen Telemis-Medical PACS-Versionen die Technologiekonzepte, welche die meiste Zustimmung auf der diesjährigen Messe erhalten. 18/10/2013

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