Verbindung zwischen Forschung und klinischer Validierung: die Rolle des PACS im Krebszentrum von Rouen

Das Centre Henri Becquerel in Rouen und das QuantIF-Labor der Universität Rouen arbeiten eng zusammen: Ihre wichtigsten Ressourcen arbeiten Hand in Hand, zum Beispiel Professor Pierre Vera und sein Team. Allerdings hat sich die Koordination zwischen den Entwicklungen des Forschungslabors einerseits und ihrer umfangreichen klinischen Erprobung andererseits als relativ komplex erwiesen. Das Problem: Wie kann man einen Algorithmus in kurzer Zeit in einer klinischen Umgebung an einer wesentlichen Anzahl Patienten testen und zugleich den Zeitaufwand für die Ärzte gering halten?

Die "Plug-Ins" des PACS

Telemis baut serienmäßig ein Zusatzmodul (Plug-In) ein, mit dem Forschergruppen bestimmte Funktionen über drei APIs (Anwendungsprogrammschnittstellen) zum Bildanzeigeprogramm (Image Viewer) hinzufügen können. Das QuantIF-Labor hat bereits ein halbes Dutzend Plug-Ins entwickelt. "Unsere neueste Entwicklung ist eine Messfunktion für die Muskel- und Fettmasse auf einem Scanner, mit der Hämatologen das Ansprechen auf die Chemotherapie besser einschätzen können", erklärt Romain Modzelewski, IT-Spezialist am regionalen Krebszentrum von Rouen (CRLCC), der für das QuantIF-Labor tätig ist. "Wir können anhand einer kleinen Zahl validierter Testfälle auf die potentielle Nutzung für alle Patienten schließen".

Mit einem Klick?

Daher können Ärzte einen neuen Algorithmus für eine Bildgebungsuntersuchung mit einem einfachen Klick auf das Plug-In-Symbol in der Telemis-Benutzeroberfläche validieren.
(2. August 2013)