Teleradiologie und lückenlose Versorgung: In Deauville und Lisieux bereits Realität

Um die Versorgung im Pays d'Auge rund um die Uhr zu gewährleisten, haben die Krankenhäuser von Côte Fleurie und Lisieux eine Teleradiologie-Technologie eingerichtet. Jeder Standort ist dabei mit einem eigenen Verwaltungssystem und einem eigenen RIS ausgestattet.

Was bedeutet das konkret?
Deauville und Lisieux können so gemeinsam die Versorgung radiologischer Notfälle und seit einigen Monaten auch bestimmte Fernversorgungsmaßnahmen gewährleisten. Der Scan selbst wird am Standort Deauville unter den Anweisungen des Teleradiologen und unter Aufsicht durch einen Anästhesisten durchgeführt. Die Bilder können anschließend im Krankenhaus von Lisieux ausgewertet werden. In wenigen Sekunden kann der diensthabende Radiologe in Lisieux bereits auf die Bilder der Untersuchung zugreifen. Der Teleradiologe bearbeitet die Bildanforderung und die Patientendaten in seinem RIS und kann mit seinen üblichen Tools arbeiten, z. B. der Spracherkennung, der PACSKonsole usw. Der angeforderte Untersuchungsbericht als wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist abrufbar und wird archiviert. Der im Krankenhaus von Lisieux angefertigte Untersuchungsbericht wird anschließend über eine sichere E-Mail-Verbindung an den Standort gesendet, der den Bericht angefordert hatte.

Fazit?
Dr. J. Albisetti bestätigt: "Im Mittelpunkt dieses Projekts steht vor allem das medizinische Interesse. Durch die Nutzung der Telemis-Technologie können wir einen praktischen Bedarf bei geringeren Kosten für die Einrichtungen decken. Der Zugang zu den Bildern erfolgt über unsere übliche Benutzeroberfläche und gestaltet sich ausgesprochen reibungslos: Unser gesamtes Ärzteteam ist damit sehr zufrieden."
(30. Mai 2013)